Eve M. Cohen

Kamerafrau

Eve M. Cohen ist eine preisgekrönte Kamerafrau, deren Arbeitsbereich unabhängige Spielfilme, Reality-TV, Dokumentationen und sogar Virtual Reality umfasst.

Workflow

"Das Speichergerät ist genauso wichtig wie die Daten, die darauf gespeichert werden."

Karrieren beginnen oft mit den einfachsten, merkwürdigsten Dingen … wie Leitern und Kaffee

Für Eve M. Cohen nahm alles 2009 seinen Anfang, als sie als Kamerafrau für einen Kurzfilm arbeitete. Eine der Schauspielerinnen, Emily Best, erwähnte, dass sie einen neuen Film produzierte, für den noch eine Kamerafrau benötigt wurde – ob Cohen Interesse hatte? Und wie. Sie ging nach New York, verliebte sich in das Team und wurde Kamerafrau für „Like the Water“."

Natürlich wird auch für Filme mit kargem Budget Ausrüstung wie Kameras, Kleiderschränke, Leitern und, vor allem, Kaffee benötigt. Das Team benötigte zusätzliche finanzielle Mittel für „Like The Water“ und erstellte eine Seite ähnlich einem Hochzeitstisch, der für ihr Projekt so erfolgreich war, dass Best, Cohen und weitere Teammitglieder ihre Methode anpassten, die zur „WishList“ der Crowdfunding- und Streamingplattform Seed&Spark wurde.

Neben einer Crowdfunding-Ressource entwickelte sich Seed&Spark auch zu einem Streamingdienst für gänzlich unabhängige Filme. Filmemacher können nicht nur Geld für ihre Projekte sammeln, sondern die fertigen Filme direkt für ihre Zuschauer streamen. Von da an kümmerte sich Seed&Spark unverzüglich um den Vertrieb und arbeitete mit einem Dienst zur Verbreitung von Filmmaterial namens Quiver Digital zusammen, um Zugang zu Diensten wie iTunes, Netflix und VOD-Plattformen zu erhalten. Cohen ist Chief Creative Officer von Seed&Spark und sehr glücklich damit.

"„Wir bieten ein Ökosystem für unabhängige Filmemacher an und sagen: ‚Sie können Ihre Zuschauerzahl erhöhen und Ihr Budget durch Crowdfunding Ihres Films auf unserer Seite aufstocken. Sie können auf der Seite stets Updates zu Ihren Projekten veröffentlichen, Follower dazugewinnen und ihren Zuschauern Links zum Anschauen des Films bereitstellen.‘ Jeder ist willkommen. Wir möchten Filmemachern die Gelegenheit geben, sich selbst zu präsentieren, ein Publikum aufzubauen und mit Erfolg zum nächsten Film überzugehen.“"

Mit über 150 erfolgreichen Kampagnen und einer Erfolgsrate von 75 % war der Start von Seed&Spark äußerst gelungen. Doch dieser Erfolg basiert größtenteils auf zuverlässige digitale Speicher. Cohen wurde schon bald zur Expertin auf diesem Gebiet und steht den „Indies“ mit Rat und Tat zur Seite. Natürlich kam sie nicht so weit, ohne dass sie auf dem Weg ein paar Hindernisse überwinden musste.

Der Weg zum Filmemachen

Cohens lebenslange Begeisterung für das Filmemachen nahm im Alter von 12 Jahren ihren Lauf. Sowohl in ihrer Middle als auch ihrer High School gab es ein Fotolabor für Schwarzweißaufnahmen. Die Entwicklung von Negativen und Bildern hatte sie in ihren Bann gezogen – sie wollte nichts anderes tun. Schon bald bemerkte sie, dass durch das Schießen von Fotos ihr Gedächtnis verbessert wurde. Allein das Drücken des Auslösers genügte, um diesen Moment in Ihrem Gedächtnis festzuhalten.

Cohen wuchs in Philadelphia auf und zog dann nach Los Angeles, um Fotografie an der UCLA zu studieren. Dort gab es ein Fotolabor für Farbaufnahmen. Im Sommer Ihres Junior-Jahres nahm sie an einem Kurs zur Kinematografie teil, während dem sie den Filmprozess verinnerlichte und herausfand, dass „ein Film nur 24 Bilder auf Negativen in einer Sekunde ist, aufgenommen mit einer größeren Kamera“. War die kreative Leidenschaft Cohens bisher nur entfacht, brannte sie nun lichterloh. Nach Abschluss ihres Bachelor-Studiengangs bewarb sich Cohen für den Kinematografie-Studiengang an der UCLA, der ein strenges Auswahlverfahren hatte, und machte dort ihren Master. Seitdem ist sie als professionelle Kamerafrau tätig.

Für die meisten Menschen in der Kreativbranche kommt es auf Ihrer beruflichen Laufbahn mindestens einmal zu einer Datenkatastrophe, meist eine lehrreiche Erfahrung. Für Cohen geschah es, als sie gerade Ihre Masterarbeit an der UCLA abschloss und das Material ihres ersten Filmausschnitts zusammensuchte.

"„Ich habe nicht den Film verloren, aber alle Aufnahmen und Teile, aus denen er zusammengesetzt war“, erinnert sie sich. "„Ich hatte die Festplatte einige Jahre nicht angeschaltet … und sie fuhr einfach nicht hoch. Das war das einzige Mal, dass ich etwas verloren hatte, und ich habe daraus gelernt.“"

Und tatsächlich hat sie seitdem keine einzige Datei mehr verloren. Doch sie selbst betont immer wieder, dass ihr „Glück“ seinen Ursprung in einem akribisch geplanten Workflow und in der Verwendung der richtigen Speichergeräte von G-Technology hat.

Eve Kamera
Eve Belichtung
Eve Kayak
Eve Fotoshooting

Der perfekte Prozess

Fragt man die meisten Fotografen und Kameraleute, wo ihr Workflow beginnt, werden sie als erstes die Kamera nennen. Cohen setzt hier noch eher an, in der Planungsphase, in der sie über das gesamte Projekt nachdenkt – von der Aufnahme bis zur Veröffentlichung des fertigen Films. Cohens Erklärung: "„Als Kamerafrau muss ich wissen, in welcher Form der Post-Supervisor und der Editor die Aufnahmen erhalten möchten, mit welchem System sie arbeiten, und was das endgültige Ziel des Films ist." Eine klare Kommunikation zu diesen drei Aspekten ist wichtig für einen reibungslosen Workflow und sollte vor Beginn des Shootings stattfinden. Der aktuelle Trend, 6K-Videos aufzunehmen, geht mit riesigen Datenmengen einher und es ist wichtig, zu wissen, ob diese Auflösung für die Produktion notwendig und finanziell umsetzbar ist.

"„Die verwendete Kamera bestimmt, wie viel Speicherplatz benötigt wird“, so Cohen. "„Sie müssen mindestens eine Festplatte für sich, eine Festplatte für Backups und eine oder zwei Festplatten für jemand anderen haben, zusätzlich zu ein paar ‚Transport‘-Festplatten, die wahrscheinlich im Umlauf sein werden. Ich rate dringlichst zu drei separaten Festplatten mit jeweils allen Ihren Daten. Eine Festplatte für das Backup aller Aufnahmen. Eine zweite Festplatte, die etwas größer sein kann, um alle Aufnahmen sowie die Kopie eines Projekts zu sichern, an dem gerade gearbeitet wird. Und schließlich eine dritte Festplatte mit einer Kopie der Aufnahmen und des Editings, die an einen Music Supervisor, Tonmeister, Post-Supervisor oder andere Personen weitergegeben werden kann. Auf Ihren Transport-Festplatten kann sich dann eine komplette Masterkopie des Films befinden.“"

Cohen hält sich an ihre eigenen Grundsätze. Ihre eigene Speicherausrüstung, sowohl bei Seed&Spark als auch für ihre privaten Projekte, umfasst u. a. eine 1 TB G-DRIVE ev RaW als Transport-Festplatte. Sie ist von dieser Festplatte so überzeugt, da sie groß genug ist, um darauf einen kompletten Film zu speichern, sich dank G-DOCK ev perfekt für schnelle Kopiervorgänge eignet, durch das Gummigehäuse robust genug ist, um einen Versand zu einem Filmvertrieb zu überstehen, und schnell genug, um am Set ein Backup zu erstellen. Zwei 1 TB G-DRIVE ev RaWs begleiten sie in ihrer Tasche überall hin. Sie enthalten eine Kopie der gesamten Bibliothek von Seed&Spark, denn „wir sind ein Start-Up und ich weiß nie, wann ich einen dieser Filme benötige und irgendwohin verschicken muss.“"

Womöglich noch Nachwehen vom frühen Verlust von Filmmaterial, betont Cohen sehr eindringlich die Wichtigkeit einer aktuellen Archivierungsstrategie.

"„Leider sind die meisten Menschen nicht gut genug über die besten Möglichkeiten zur Archivierung informiert, und diese ändern sich ständig. Was vor ein paar Jahren die beste Methode war, muss nicht unbedingt heute die beste Methode sein. Eine 10 Jahre alte Archivierungslösung kann ausreichend sein, oder auch nicht. Deshalb ist es bei der Datenspeicherung das Allerwichtigste, stets auf dem Laufenden zu bleiben.“"

Sie spricht vor allem über die gängige Fehleinschätzung, dass sich USB 3.0 und Thunderbolt hinsichtlich der Leistungsfähigkeit kaum unterscheiden. Das tun sie nämlich schon. Eine Thunderbolt-Schnittstelle, die inzwischen an allen modernen Mac-PCs und -Notebooks vorhanden ist, bietet einen Durchsatz von 10 Gbit/s. Thunderbolt 2 bietet den doppelten Durchsatz. Solche Geschwindigkeiten können zur Beibehaltung eines flüssigen Workflows beim Editing in Echtzeit äußerst wichtig sein. USB 3.0 hingegen bietet nur 5 Gbit/s, was bei Multi-Stream-Workflows mit 4K und höher Einschränkungen zur Folge haben kann.

"„Geschwindigkeit spielt eine wichtige Rolle“, sagt Cohen. "„Wenn ein Editor schneller arbeiten kann und die Exporte und auch alle Downloads und Transkodierungen schneller durchgeführt werden können, sparen Sie dadurch Geld, weil Sie jemandem für diese Arbeit einen Stundenlohn zahlen."

Hier liegt wiederum der Ursprung von Cohens Überzeugung von G-Technology, die ihrem Status als G-TEAM Mitglied einige Jahre vorausgeht. Sie merkt an, dass das Unternehmen bereits seit langer Zeit ein Engagement für die Verwendung der modernsten Hochleistungsspeichertechnologien verfolgt und Menschen aus der Kreativbranche beispiellose Unterstützung anbietet, sogar „Indies“ wie sie selbst, die Geld für Leitern und Kaffee benötigen …

"„Ich empfehle jedem G-Tech Festplatten“, sagt sie. "„Es sind die Festplatten, die ich schon immer benutze, und mit denen ich mich am wohlsten fühle. Es sind auch die einzigen Festplatten, die noch nie am Set ausgefallen sind. Aus welchem Grund auch immer – bessere Komponenten, bessere Testverfahren, bessere Konstruktion – waren sie für mich schon immer die zuverlässigsten Festplatten. Ich meine, es gab Zeiten, als ich Schuhkartons meine Bilder anvertraute, doch solche Risiken gehe ich schon lange nicht mehr ein. Das Speichergerät ist genauso wichtig wie die Daten, die darauf gespeichert werden.“"

G-Team Mitglieder gehören zu den Besten auf ihrem jeweiligen Fachgebiet und nutzen die Produkte von G-Technology in ihrem beruflichen Alltag. G-Team Mitglieder werden für ihren Aufwand entlohnt.

Externe Festplatten von G‐Technology bilden ein Element einer umfassenderen Datensicherungsstrategie. Anwender sollten immer zwei oder mehr Kopien ihrer wichtigsten Dateien sichern oder auf unterschiedlichen Geräten oder Onlinediensten speichern.