Jim Geduldick

Kameramann und Regisseur

Zweifellos wird Jim Geduldick eines Tages das weltweit packendste Skateboarderlebnis in Virtual Reality erschaffen – ein technologisches Meisterwerk, das noch Jahrzehnte danach bewundert und gelehrt wird – womit sich dann der Kreis schließt. Fürs Erste geht der renommierte Regisseur und Kameramann jedoch seinen aktuellen Weg weiter. Er verbessert seine Fähigkeiten, studiert die Technologien der Zukunft, optimiert seine Ausrüstung und spezialisiert sich auf die Virtual- und Augmented-Reality-Technologien, welche die digitale Bildverarbeitung gerade neu definieren.

"„Laufwerke von G-Technology sind ein wichtiger Bestandteil meiner Karriere.“"

Kaputte Kassetten

Als Kind in den 1980er-Jahren liebte Geduldick alles, was mit Skateboards zu tun hatte. Er verschlang Fachzeitschriften und sah stundenlang alle Skateboard-Videos an, die er finden konnte.

"„Ich hab sie so lange angeschaut, bis die VHS-Kassetten kaputt gingen“, sagt er lachend. "„Doch ich war immer daran interessiert, wie die Skateboard-Videos gemacht wurden, die meine Freunde und ich anschauten. Ich fragte mich, wie man zum Filmer wurde, wie Kameraleute für Skateboard-Videos genannt werden."

Eine erste Ahnung davon bekam Geduldick, als er 1987 von seiner Familie einen Schwarzweiß-Handheld-Camcorder geschenkt bekam, der bis zu 11 Minuten Video in 120 x 90 auf einer Kassette mit 90 Minuten Laufzeit aufnehmen konnte. Er verbrachte Stunden damit, mit seinen Freunden Videos aufzunehmen – „nur Spielereien, keine professionellen Filme oder dergleichen“ – und es machte ihm Lust auf mehr.

Jahre vergingen. VHS-Kameras wurden vom Hi8- und Digitalformat abgelöst. Die Leidenschaft fürs Skateboard begleitete Geduldick auch noch bis in die High School. Er sparte und leihte sich sogar Geld von seiner Schwester, um die damals angesagteste Skating-Kamera mit Fischaugenobjektiv zu kaufen. Geduldick ging nicht auf eine Film- oder Kunstschule, doch er brachte sich alles Mögliche zur Kamera und zur Aufnahme damit über kostenlose Quellen wie die öffentliche Bibliothek und das gerade aufkommende Internet bei.

"Ich nahm an jedem Skateboard- oder Snowboard-Wettbewerb teil“, sagt Geduldick. "Wenn ich mich nicht qualifiziert oder meine Freunde es bis ins Finale geschafft hatten, filmte ich einfach alles. Ich war mehr als fasziniert.“"

Wenn das wieder einmal nach der 10.000-Stunden-Regel klingt, dann wundern Sie sich nicht. Geduldick hatte Talent, Leidenschaft und Durchhaltevermögen – vereint in einem Kind, das nach dem richtigen Katalysator suchte.

Jim Actionszene
Jim Editing
Jim Rennwagen
Jim Sphäre

Der Beginn einer erfolgreichen Karriere

Geduldicks Karriere wurde durch eine Chance bei einem bekannten Videomagazin angestoßen, das auf VHS und DVD in den 1990er- und 2000er- Jahren an Abonnenten verschickt wurde. Ein paar Freunde, die für das Magazin arbeiteten, willigten ein, eine Einsendung Geduldicks zu berücksichtigen. Bald darauf erhielt er seinen ersten Scheck.

"„Als Teenager zu der Erkenntnis zu kommen ‚Wow, damit kann ich ja sogar Geld verdienen!‘ war ziemlich cool“, erinnert sich Geduldick. "Mir wurde bewusst, dass ich vielleicht auch mit Videoaufnahmen Karriere machen konnte, statt ausschließlich eine Karriere als professioneller Skateboard- oder Snowboard-Fahrer anzustreben. Ab diesem Zeitpunkt ging ich das Thema noch zielstrebiger an, befasste mich intensiver mit der Kameraarbeit und brachte mir selbst das Schneiden von Filmen bei."

Zufällig fand diese Fokussierung auf die Videobearbeitung im Jahr 1999 statt, als sich Digitalvideo gerade zunehmender Beliebtheit erfreute – ein Punkt, von dem Virtual Reality heute nicht weit entfernt ist. Er konnte Aufträge als Freiberufler ergattern und brachte sich erneut alles Mögliche zu Stop-Motion, digitalen Effekten, animierten Grafiken und anderen Technologien bei, die von den Filmgrößen der Zeit angewendet wurden. Er wollte niemals schlicht irgendetwas kopieren, sondern nur lernen, wie sie arbeiteten, und diese Techniken dann für mögliche Anpassungen parat haben.

Durch die aufstrebende Karriere entfernte sich Geduldick zunehmend vom Boardsport und befasste sich mit Nachrichtensendungen, Animationsfilmen für Kinder und hoch technischer Produktionsarbeit.

"Ich wusste über Computer-Pipelines Bescheid und wusste, wie RAIDs und High-End-Speichersysteme aufgebaut waren“, so Geduldick. "Ich konnte Pipelines für Post-Production- und visuelle Effekte für Nachrichtensendungen, Dokumentationen und so etwas erstellen. Ich kannte mich mit Glasfaser, RAIDs, SCSI und eSATA aus. Dieses technische Wissen half mir später als Filmemacher, Editor und Visual Effects Artist sehr weiter."

Probieren geht über Studieren

Jim Geduldick fragt nicht gerne nach Wegbeschreibungen. Er weiß, wo er hin möchte, und kommt dort über Ausprobieren und Ausdauer auch an. Sein Ziel, alle Facetten der digitalen Videoproduktion zu kennen und beherrschen, führte ihn zu einigen Unternehmen, wie auch zu seiner eigene Firma, Visual Collective. Er arbeitete an Projekten für ausländische Autohersteller, Engineering-Software, Computertechnologie und auch Action-Cams. Bei den Action-Cams hatte Geduldicks Leidenschaft für die Videobearbeitung mit modernster Technologie endlich freien Lauf.

Doch sich in die unerforschten Gewässer der Aufnahme von Virtual- und Augmented-Reality-Inhalten (VR und AR) zu stürzen, bedeutete nicht, blauäugig zu sein und unnötige Risiken einzugehen. Geduldicks Job verlangte ihm die Entwicklung und Förderung neuer Methoden zur Erstellung spannenden Inhalts ab. Das ging mit der Anschaffung einer Ausrüstung einher, welche die nötige Leistung für solch eine bahnbrechende Arbeit erbrachte. Dank seines Hintergrunds verfügte er glücklicherweise über das erforderliche Wissen, um die Speicherstrategien für diese immense Datenzunahme zu optimieren und diese Speicherung auf zuverlässige, effiziente Weise umzusetzen.

Geduldick erinnert sich, dass er 2004 einige externe Festplatten eines bekannten Herstellers verwendete. Gleich mehrere gingen während eines einzigen Projekts kaputt. Ein Kollege verwies Geduldick an Roger Mabon, der gerade die Rechte für ein RAID 0-Produkt mit zwei Festplatten von Avid® gekauft hatte. Dieses Produkt wurde später zur ersten G-RAID® von G-Technology®. Geduldick probierte die Festplatte aus und war sofort begeistert. Seitdem ist er ein treuer Fan und Nutzer des Produktsortiments von G-Technology.

"„Auch beim Fortschreiten meiner Karriere als Kameramann und im Bereich visueller Effekte und des Editings blieb diese Verbindung zu G-Technology immer bestehen“, so Geduldick. "„In den verschiedenen Studios und bei den Aufträgen als Freiberufler waren die Festplatten von G-Technology meine treuen Begleiter. Heute bin ich mit mindestens vier ev Festplatten unterwegs. Offensichtlich sind SSDs ein Segen für alle Arbeiten mit hochauflösenden und mit mehreren Kameras aufgezeichneten Aufnahmen, insbesondere bei den komplexen visuellen Effekten und Dreharbeiten für Virtual Reality, Volumetric-Aufnahmen und für die Arbeit mit digitalen Kinokamerasystemen wie RED®, Phantom und allen anderen großen Herstellern.“"

Für Geduldick ähnelt die Auswahl der Speichergeräte für einen Auftrag der Auswahl des Kamerasystems. Beides ist unverzichtbar, beide müssen speziell für die bevorstehenden Arbeiten ausgewählt werden und müssen die höchste Leistung und Zuverlässigkeit erbringen. Der Bedarf nach einer Sicherung der Daten, der ihn ursprünglich zur Nutzung der ersten G-RAID Geräte geführt hat, ist auch über ein Jahrzehnt später noch Thema. Neben einer beachtlichen Sammlung an G-RAID Laufwerken mit einem oder zwei Laufwerksschächten setzt Geduldick nun auf G-SPEED® Tower sowie auf die Robustheit und hohe Modularität der Produkte der Evolution Series. (Um nur eine Idee davon zu bekommen, wie stark die Speichergeräte von Jim Geduldick bei Aufnahmen belastet werden, schauen Sie sich unsere Fallstudie zu seiner VR-Arbeit in der rauen Umgebung der Wüste Nevadas an.)

Während Geduldick weiterhin die Grenzen der VR- und AR-Aufnahmen auslotet, möchte er G-Technology an seiner Seite nicht missen. "„Laufwerke von G-Technology sind ein wichtiger Bestandteil meiner Karriere“, sagt er. "„Das Produktsortiment ist gleichzeitig mit meinem Wissen und meinen Fähigkeiten gewachsen. Ich weiß nicht, wo ich in fünf Jahren stehen oder welche verrückten Sachen ich dann aufnehmen werde, doch ich bin zuversichtlich, dass G-Technology auch dann noch die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit liefert, die ich in jeglicher Umgebung für meine Arbeit benötige.“ „Laufwerke von G-Technology sind ein wichtiger Bestandteil meiner Karriere.“"

G-Team Mitglieder gehören zu den Besten auf ihrem jeweiligen Fachgebiet und nutzen die Produkte von G-Technology in ihrem beruflichen Alltag. G-Team Mitglieder werden für ihren Aufwand entlohnt.

Externe Festplatten von G‐Technology bilden ein Element einer umfassenderen Datensicherungsstrategie. Anwender sollten immer zwei oder mehr Kopien ihrer wichtigsten Dateien sichern oder auf unterschiedlichen Geräten oder Onlinediensten speichern.