Kazuhiko Saika

Professor, Surugadai University, Fakultät Medien und Informationen

Kazuhiko Saika lebt in Tokio und ist als Professor für Filmtheorie und -praxis an der Surugadai University tätig. Seine wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf von Spitzentechnologie unterstützte Workflows. Als Planning Director für eine Produktionsfirma für Werbefilme war er an vielen Werbefilmprojekten beteiligt und bekam die Anfänge des nichtlinearen Videoschnitts mit. In den letzten Jahren hat er sich auf Videos mit einäugigen Kameras und 4K-Filme konzentriert.

"„Expression erfordert Sensibilität und technisches Talent; beides ist unverzichtbar. Beherrscht man nur eine der beiden Fähigkeiten, kann man kein Künstler mehr sein.“"

Kazuhiko Saika führte Anfang der 1990er-Jahre Regie für TV-Spots. In der Filmproduktion waren zu dieser Zeit die Regie, das Filmen und Schneiden ganz klar definiert und wurden von Personen mit großer Fachkenntnis für die jeweilige Rolle ausgeführt. Doch bei japanischen Werbeproduktionen waren Regisseure gewöhnlich auch im Offline-Schnitt tätig. Der Offline-Schnitt in der Filmarbeit war bereits vom Schnitt mit Rohaufnahmen zum linearen Schnitt mit Videoband übergegangen. Der Schnitt mit Videoband war kostengünstig und hatte weitere Vorteile, doch sogar hochwertige Schnittarbeiten wurden durch die benötigte Zeit für Pre-Roll und die Ungenauigkeit der Maschinen beeinträchtigt. Saika fühlte sich von den Systemen eingeschränkt. Seine Vorstellungen konnten nicht umgehend im Schnitt realisiert werden.

Zu dieser Zeit kam der Offline-Schnitt über den Computer auf, der zum Motor für den Erfolg von Avid Co. wurde. Der von Avid eingeführte nichtlineare Schnitt ähnelte dem Filmschnitt sehr. Der Direktzugriff und detaillierte Schnitt von Einzelbildern verbesserte die Möglichkeiten und die Qualität des Offline-Schnitts augenblicklich. "„Wir erkannten zu diesem Zeitpunkt, dass Technologie Kreativität fördern konnte.“" Saika war davon so begeistert, dass er mit dem Leiter der Werbeproduktion umgehend eine Einführung des nichtlinearen Schnittsystems verhandelte, das bereits hoch angesehen war, jedoch noch in den Kinderschuhen steckte.

Eine große Herausforderung

"„Es war mein Vorschlag, also musste ich die Technologie richtig nutzen können. Ich war mit dem Prozess selbst bereits gut vertraut, mir fehlte jedoch das Know-how zur Behebung von Problemen und zur Beschleunigung des Prozesses. Es verlangte mir einiges ab“, sagte Saika, der Regisseur war und sich viele Jahre lang der Herausforderung als Techniker stellte. "„Zu dieser Zeit wusste ich nicht einmal, dass externe Festplatten, wie SCSI-Geräte, Anschlusswiderstände oder eine feste Gerätekennung benötigten. Das umfassende Wissen zu den Folgen der Speichergeschwindigkeit für das gesamte System und die Angst vor Datenverlust waren der Strohhalm, an den ich mich damals klammerte“, sagte er, auf diesen Wendepunkt seiner Karriere zurückblickend. Es war die Zeit gekommen, zu der ein Künstler, der ausschließlich an Kreativität, jedoch nicht an Technologie interessiert war, keinen Erfolg mehr haben konnte. Deshalb entschloss sich Saika dazu, eine andere Richtung einzuschlagen.

"„Expression erfordert Sensibilität und technisches Talent; beides ist unverzichtbar. Beherrscht man nur eine der beiden Fähigkeiten, kann man kein Künstler mehr sein.“" Zu dieser Erkenntnis kam Saika, eine Erkenntnis, die wohl bereits seit langer Zeit zutraf. Die Expression änderte sich erheblich, als Stummfilme zu Filmen mit Ton wurden und Schwarzweißfilme zu Farbfilmen. Expression und Technologie sind nicht statisch; sie haben sich mit der Zeit geändert. Sensibilität und technische Fähigkeiten sowie die unterstützende Theorie und Technologie stehen zueinander in einer wechselseitigen Beziehung.

Laforet Flugzeug
Kazuhiko Kamera
Kazuhiko Mädchen Himmel
Kazuhiko Editing

Nebenbei Professor für Film an einer Universität

Als junger Regisseur vertraute Saika ausschließlich auf seine Sensibilität für Expression. Durch die Erweiterung um digitale Technologie fährt er nun zweigleisig und arbeitet an Filmen, während er gleichzeitig Unterricht an der Universität gibt.

Er erklärt: „Die Studenten sind Digital Natives und kennen sich bereits perfekt mit digitalen Geräten aus. Das liegt daran, dass die Benutzeroberflächen von digitalen Geräten sehr benutzerfreundlich geworden sind, obwohl sie sehr komplex sind. Doch hier liegt wohl die Crux des Ganzen.“" Er glaubt, dass digitale Geräte so komplex geworden sind, dass niemand mehr durchblickt, und befürchtet, dass dadurch die Grundkenntnisse der Benutzer über die Geräte verringert werden. "„Wenn alles funktioniert, ist alles in Ordnung. Doch vor Ort hat man ständig mit Herausforderungen hinsichtlich der Kreativität und der Funktion der Ausrüstung zu kämpfen. In Situationen wie diesen darf man nicht einfach alles hinschmeißen, man muss gewillt sein, alles Mögliche zu versuchen.“"

Die Weitergabe dieser Philosophie an seine Studenten sieht Saika als Herausforderung und seine Bestimmung an. "Jede Aufgabe ist unterschiedlich, von kleinen Projekten mit einer oder zwei Personen bis hin zu Projekten mit Dutzenden Personen, doch der rote Faden, der sich durch alles zieht, ist die Betrachtung von Sensibilität und technischen Fähigkeiten als Eines und ein entsprechendes Vorgehen."

Workflow und Technologie

Saika integriert mehrere Produkte von G-Technology in seinen persönlichen Workflow. Hinsichtlich der Sicherung von Videoaufnahmen vor Ort sagt er: „Außer wenn ein Sandsturm wütet, werden die Filmdaten sofort auf Festplatten übertragen, sobald der Speicherkarten-Schacht der Kamera geöffnet wird, um eine Sicherung der Daten zu erstellen. Die G-DRIVE ev ATC verringert die von Regen, Gewitter und anderen Umweltfaktoren ausgehenden Risiken enorm. Meiner Meinung nach liefert die G-DOCK ev mit RAID-1-Spiegelung die beste Balance zwischen Arbeitsgeschwindigkeit und Zuverlässigkeit in Situationen, in denen es bei einer vorhandenen Stromquelle keine Zeit zu verlieren gibt. Denn mit nur einer Kopie werden zwei Sicherungen erstellt.“"

Ebenso in der Post-Production: „Konzentriert man sich nur auf die Leistung, stellt sich die Frage, mit welchem RAID-Format die höchste Geschwindigkeit erreicht wird. RAID 0 bietet keine vollständige Sicherheit und es kann schwerwiegende Konsequenzen haben, wenn es zu Problemen kommt. Beim Ermitteln der besten Konstruktion eines Systems mit einer ausgeglichenen Leistung und Zuverlässigkeit gilt es, viele Dinge auszuprobieren.“" Deshalb werden G-DRIVE PRO oder G-RAID und ein Format mit mehreren Schächten je nach Bedingung in mehreren Konfigurationen mit der Studio Series bereitgestellt, um den Workflow zu verbessern.

"Durch Fachwissen zur Speicherung wird man nicht zum besseren Regisseur, doch gute Hochleistungssysteme ermöglichen ein intensiveres Ausprobieren und somit eine höhere Qualität der Arbeit. Technologie ist nicht alles, doch sie ist ein wichtiger Baustein, um eine bessere Leistung zu erzielen“, so Saika, dessen Arbeitsqualität durch Speicherlösungen von G-Technologie verbessert wird.

G-Team Mitglieder gehören zu den Besten auf ihrem jeweiligen Fachgebiet und nutzen die Produkte von G-Technology in ihrem beruflichen Alltag. G-Team Mitglieder werden für ihren Aufwand entlohnt.

Externe Festplatten von G‐Technology bilden ein Element einer umfassenderen Datensicherungsstrategie. Anwender sollten immer zwei oder mehr Kopien ihrer wichtigsten Dateien sichern oder auf unterschiedlichen Geräten oder Onlinediensten speichern.

NEWSLETTER ABONNIEREN
VERBINDEN