Simeon Quarrie

Storyteller, Regisseur, Fotograf und Filmemacher

Simeon Quarrie hat sich mit dramatischen, ikonenhaften Aufnahmen von indischen Hochzeiten einen Namen gemacht. Mittlerweile setzt er dieselben beeindruckenden Fähigkeiten für visuelles Storytelling im Bereich Unternehmensmarketing um.

"„Angefangen habe ich als junger Kerl, der auf sich alleine gestellt war. Heute bin ich Teil eines Teams von Storytellern. Ich kann kaum glauben, dass ich mit einigen der größten Unternehmen der Welt zusammenarbeite. Intelligente Strategien und Speicheranbieter wie G-Technology unterstützen uns in unserer Weiterentwicklung.“"

Im 32. Stock des One Churchill Place, einem der neuesten und imposantesten Wolkenkratzer aus Glas und Stahl mit Blick auf die Themse, musste Hochzeitsfotograf Simeon Quarrie nervös schlucken, als der Vorsitzende des Global Departments der Barclays Bank ihn in den Meetingraum winkte. Dieser Augenblick war ein weiterer Schlüsselmoment im Leben Quarries – nach Tausenden von Arbeitsstunden, in denen er sich strategisch von einem Videofilmer zu einem Team kreativer Storyteller entwickelt hatte.

Der Vorsitzende wandte sich an sein Team und fragte: „Haben Sie das Video der Hochzeit in Venedig gesehen?“." Das Team bejahte. "„Haben Sie die Hochzeit in Indien mit dem einen Hochzeitskleid gesehen?“" Alle Führungskräfte in diesem Raum auf der obersten Etage hatten das gesamte Portfolio Quarries gesehen – aus eigenen Stücken. Der Mann wandte sich an Quarrie und fragte: „Können Sie genau so etwas auch für unser Unternehmen umsetzen?“"

Quarrie konnte … und tat es auch. Bei dieser Arbeit nahm sein Traum, auf den er so lange hingearbeitet hatte, endlich Gestalt an. Mit diesem Moment hatten sich all die Jahre des Vertrauens in seine eigenen Visionen und in seine Partner, zu denen auch G-Technology® zählt, bewährt gemacht und sein sorgsam ausgetüfteltes Erfolgskonzept trug erste Früchte.

Wie alles begann

Quarries Geschichte beginnt im Wirtschaftsunterricht, wo er mit 15 Jahren für das Design und Marketing eines neuen Unternehmens zuständig war, das übrigens selbst bis zu seiner Zeit am College noch existierte. Nach seinem College-Abschluss bekam Quarrie das Angebot, eine Webdesign-Agentur zu gründen, was wiederum zur Gründung eines Internetdienstanbieters führte. Selbst als er in seinen technischen Fertigkeiten immer geübter wurde, galt seine Leidenschaft weiterhin dem Marketing und Branding – bis seine berufliche Reise im Angesicht der platzenden Dotcom-Blase Anfang der Nullerjahre jäh unterbrochen wurde.

"„Ich quartierte mich in meinem alten Kinderzimmer im Haus meiner Eltern ein, um dort an meinem Grafik- und Webdesign zu arbeiten“, erinnert sich Quarrie. "„Es lief … zäh. Irgendwann sah ich auf meinen Mac und dachte: ‚Was kann ein Mac eigentlich noch so?‘ Tja, man kann damit Videos schneiden. Wie ein Besessener bin ich also losgezogen und habe mir eine Canon XL1 und Final Cut Pro besorgt.“"

Nach vielen Monaten, in denen er sich alles selbstständig beibrachte, zog Quarrie seinen ersten kleinen Videokunden an Land. Ab da war Quarrie Feuer und Flamme. Alles schien sich nach und nach zu fügen. Doch dann führten lauter Kleinigkeiten unabhängig voneinander dazu, dass sich alles zerschlug.

Quarrie hatte viel Zeit, in sich zu gehen und sein weiteres Vorgehen zu planen. Er stellte fest, dass ihm die Hochzeitsfotografie Spaß machte, obwohl typische Hochzeitsaufträge nicht genug Geld einbrachten, um seine Kosten zu decken. Doch was wäre, wenn er zwei Unternehmen hätte, die er beide von seinem Homeoffice aus betrieb? Sobald er ein paar Designaufträge an Land gezogen hatte, die das dringend benötigte Startkapital in die Kasse spülten, beschloss Quarrie, das Geld in die Entwicklung einer zweiten Einnahmequelle als Hochzeitsfilmer zu stecken. Während sich seine Freunde noch immer mit ihrem Studium herumquälten, führte Quarrie bereits zwei Unternehmen. Er war bereit, zu improvisieren und so in seine Aufgabe hineinzuwachsen.

Simeon Quarrie – Kniend
Simeon Quarrie – Kamera
Simeon Quarrie – Himmel
Simeon Quarrie – Skyline

Storytelling und Spezialisierung

Quarrie wickelte mehrere Jahre lang Designaufträge für Unternehmen ab und kannte schließlich die Erwartungen, die professionelle Kunden im Hinblick auf ein gewisses Maß an Kreativität und Qualität mitbringen. Er war außerdem der Meinung, dass diese Anforderungen auf dem Hochzeitsmarkt im Allgemeinen nicht erfüllt wurden. Er fasste den Vorsatz, sich nicht nur auf die Perfektion technischer Aspekte zu konzentrieren, sondern auch die Kunst zu beherrschen, Emotionen und das Dramatische in seinen Motiven zum Ausdruck zu bringen. Wie nicht anders zu erwarten war, florierte die Videosparte seines Geschäfts.

Quarrie stellte einen Vollzeit-Editor ein und begann schließlich auf kontinuierliche Nachfrage von Kunden, sich intensiv mit Standbildfotografie zu befassen. Wieder einmal wusste er nicht genau, was er eigentlich tat, doch er wusste genau, was er wollte. Immer, wenn er innehielt, um ein Plakat auf einer Werbetafel zu bestaunen, dachte er: „So sollen meine Bilder aussehen. Warum gelingt mir das nicht?“" Im Laufe der Zeit erlernte und vertiefte er weitere Aspekte seines Handwerks, immer auf der Suche nach der richtigen Strategie, die ihm dazu verhelfen sollte, aus der Masse herauszustechen und die Erwartungen zu übertreffen.

"„Ich beschloss, mich auf einen sehr spezifischen Nischenmarkt zu konzentrieren: indische Hochzeiten“, erzählt Quarrie. "„Ich kannte genau meine Zielgruppe und mein Produkt und wusste, wie ich dieses Marktsegment in Aufruhr versetzen konnte. Dennoch war mein Ziel schon seit Beginn der Hochzeitsaufträge, in diesem Bereich nur für eine bestimmte Weile tätig zu sein, um dort Eindruck zu hinterlassen und schließlich zu meinem eigentlichen Ziel zu gelangen: nämlich für Unternehmen zu arbeiten. Hochzeiten waren nur das Sprungbrett für mein eigentliches Ziel.“"

Warum ausgerechnet indische Hochzeiten? Die Entscheidung hatte zum Teil finanzielle Gründe. Indische Familien buchen oft nicht nur ein Shooting, sondern gleich drei, um die vielen verschiedenen Aspekte des Ereignisses festzuhalten. Zudem sind indische Hochzeiten unglaublich farbenfroh und von einem ganzen Spektrum an Emotionen geprägt, vom Jubel am Morgen bis hin zum spannenden und tränenreichen Moment, wenn die Braut entscheiden muss, ob sie ihr Elternhaus verlässt. Für Quarrie war dieses dramatische Element wie ein Tor zu einer fremden Welt, die nur darauf wartete, erkundet zu werden. Indische Hochzeiten bargen eine lukrative Marktnische, die von der kreativen Profiszene noch nicht bedient wurde. Auf dem weiten Feld der Video- und Fotografie war Quarrie ein Niemand. In der kleinen Welt der indischen Hochzeiten aber machten sein Talent und sein Geschäftssinn ihn zum Star.

Der unsichtbare Schlüssel zum Erfolg

Denken Sie einmal an die typischen Hochzeitsfotos, die man so kennt. Das Anschneiden der Hochzeitstorte. Eine Nahaufnahme der Ringfinger. Das Werfen des Brautstraußes. Alle diese Bilder gehören zum Pflichtprogramm – und sind alle ziemlich gewöhnlich. Für den Hochzeitsfotografen und -filmer sind solche Aufnahmen anfällig für Mittelmäßigkeit.

"„Ich würde Hochzeitskunden niemals ein Hochzeitsalbum zum Durchsehen in die Hand drücken“, sagt Quarrie. "„Stattdessen gehe ich der Lebensgeschichte des Paares nach und erzähle dann genau diese Geschichte. Darum wurde ich auf Hochzeiten zu einem deutlich höheren Preis als der Durchschnitt gebucht. Ich versuche, so viel wie möglich über das Brautpaar zu erfahren, um ein Bild zu kreieren, das eine Geschichte erzählt. In meine Arbeiten lasse ich themenbezogene Elemente einfließen, die für die Familie einen Wiedererkennungswert haben. Es ist doch so: Jeder weiß, was auf einer Hochzeit passiert. Wie sollte man also ohne eine konkrete Geschichte das Interesse wachhalten können?“"

Quarrie gelang die Umsetzung dieser Geschichten durch Vertrauen. Manche Paare vertrauten ihm unglaubliche Details an, wie etwa das eine Paar, dass sich bereits seit zehn Jahren regelmäßig traf, dessen Eltern aber dachten, die beiden würden sich erst seit einem Jahr kennen. Quarrie wurde unter anderem von Milliardärsfamilien gebucht und arbeitete auf Hochzeiten, zu denen Premierminister geladen waren. Der Druck, der bei solchen Aufträgen auf ihm lastete, war manchmal überwältigend – schließlich hatte er nur die eine Chance. Quarrie macht sich bei jedem Auftrag Sorgen, dass jegliche Abstriche bei der Qualität oder Sicherheit seiner Dateien das Ende seiner Karriere bedeuten könnten – und das aus gutem Grund.

"„Ich habe mit Festplatten schon schlechte Erfahrungen gemacht“, merkt er an. "„Teilweise musste ich Geräte zur Wiederherstellung einschicken, was viel Geld und Zeit kostet. Einmal herrschte bei uns eine Hitzewelle. Wir arbeiteten bei über 30 Grad in einem Büro ohne Fenster oder Klimaanlage. Unsere Festplatte fiel aus. Ich lief nachhause, holte die Ersatzfestplatte mit der Datensicherung und schloss sie an. Wir wussten nicht, dass die Hitze das Problem war. Also fiel auch die zweite Festplatte aus … und mit ihr unsere Datensicherung. Es wird wohl niemanden verwundern, dass meine Büros mittlerweile mit einer Klimaanlage ausgestattet sind und ich Festplatten von G-Technology mit verbesserter Kühlfunktion verwende.“"

Das Versagen anderer Marken führte Quarrie zu G-Technology. Seine Ausstattung umfasst über ein Dutzend G-DRIVE® und G-RAID® Geräte mit Kapazitäten zwischen 1 und 4 Terabytes, mehrere tragbare G-DRIVEs, mehrere G-DRIVEs der Evolution Series mit Speicherkapazitäten von 1 TB und 2 TB und einem zugehörigen G-DOCK ev® sowie seine neueste Anschaffung, das G-SPEED® Studio XL. Quarrie löscht Dateien nur selten; ein gewissenhaftes Asset-Management mit DiskCatalogMaker sorgt dafür, dass die Dateien verwaltet und immer griffbereit sind.

Die Festplatten von G-Technology kommen bei Quarrie in sämtlichen Arbeitsphasen zum Einsatz, von der Duplizierung der Aufnahmen bis hin zur Langzeitarchivierung. Natürlich wird von allem eine Sicherheitskopie erstellt. Speziell Hochzeitskunden melden sich gerne Monate oder Jahre nach der Hochzeit noch einmal und bitten nach weiteren Dateien oder haben Bearbeitungswünsche. Quarrie graut es davor, das Vertrauen seiner Kunden vielleicht einmal enttäuschen zu müssen. Aus genau diesem Grund setzt er auf G-Technology – die Marke für Speicherlösungen, der er selbst am meisten vertraut.

"„Mein Ruf bedeutet im Moment alles und dieser Ruf kann schnell auf dem Spiel stehen“, erklärt Quarrie nachdenklich. "„Mit dem Wissen, dass ich nicht perfekt bin, tue ich alles, was ich kann, um dafür zu sorgen, dass unsere Arbeit so gut wie möglich geschützt und gesichert ist. Im Bankwesen spricht man von ‚Widerstandsfähigkeit‘. Ist Ihre Ausrüstung widerstandsfähig? Ist Ihr Unternehmen widerstandsfähig? Können Sie ein gewisses Maß an Ausfällen verkraften? Mit den Speicherlösungen von G-Technology sind wir wirtschaftlich gesehen in der bestmöglichen Position, denn die Kunden, mit denen ich zusammenarbeiten möchte, erwarten von mir, dass ich nicht am falschen Ende spare.“"

Heute leitet Quarrie sein Unternehmen VIVIDA auf denselben Grundlagen, die ihn schon am Anfang seiner beruflichen Karriere vor vielen Jahren begleiteten. In seinem Inneren ist er immer noch der junge Kerl, der auf Werbetafeln starrte und sich fragte: „Warum gelingt mir das nicht?“" Mittlerweile hat er sich durch Entschlossenheit, Integrität, Talent und klug gewählte Partnerschaften weit über Werbetafeln hinaus entwickelt. Auf der obersten Etage der Unternehmenszentrale der Barclays Bank versprach Quarrie den Menschen, mit denen er immer zusammenarbeiten wollte, dass er ihre Vorstellungen umsetzen könne. Und das tat er auch. Angesichts der Tatsache, dass es ihm gelang, sich mit der Unterstützung von Unternehmen wie G-Technology derart weiterzuentwickeln, drängt sich die Frage auf, ob der riesige Sprung von Hochzeiten hin zur Chefetage einer Großbank nur ein kleiner Hops ist verglichen mit dem, wo Quarrie als nächstes landen könnte.

G-Team Mitglieder gehören zu den Besten auf ihrem jeweiligen Fachgebiet und nutzen die Produkte von G-Technology in ihrem beruflichen Alltag. G-Team Mitglieder werden für ihren Aufwand entlohnt.

Externe Festplatten von G‐Technology bilden ein Element einer umfassenderen Datensicherungsstrategie. Anwender sollten immer zwei oder mehr Kopien ihrer wichtigsten Dateien sichern oder auf unterschiedlichen Geräten oder Onlinediensten speichern.

NEWSLETTER ABONNIEREN
VERBINDEN